Ja, du kommst! Und wieder wird der
Schleier
meinem dunklen Leben fortgeweht
und den Auftakt großer Frühlingsfeier
dröhnt der Sturm, der durch den Morgen
geht.

Ferner kreisen schon die Unheilsgeier.
Hilfe grüß ich, die ich heiß erfleht.
Und ich hebe meine Augen freier
nach der Sonne, die mir aufersteht.

Doch mir bangt, dass ich zum neuen Feste
aus der Tiefe noch nicht flügge bin,
kranke Schwingen prob’ ich erst zur
Freude

Scheuchen musst du mir die Schmerzens
reste,
Wundertätige, und musst mir heute
Liebste sein und Samariterin!