Aus einem Frühling, Kühl und sonnenkarg
blühst du mir auf und willst, beglückt
und rein
noch kindlich zag und doch schon jüng
lingsstark
ein Tempeldiener höchster Schönheit sein.

Der Fürst der Töne, Spross aus Göttermark,
nimmt deine ganze heiße Seele ein.
Mit kühnem Sprung, der andern Hemm
ung barg,
stürmst du ins blaue Sonnenland hinein.

Und alle reißt du mit zur seligen Fahrt,
entrückend sie der grauen Gegenwart.

Und die der Himmelstau der Kunst benetzte,
sie jauchzen deiner Tat im großen Chor.

Der Lorbeer grünt. Der erste wie der letzte
blüh` dir aus Tiefen ewiger Kraft empor!