Stunden, die mich mordend angeschrien,
hast du mir in holden Tag getaucht,
und den fiesen Sehnsuchtsmelodien
meiner Seele hast du heiß gelauscht.

Wimpel flattern in das Schatten fliehen,
hoch von heiligem Sonnensturm gebauscht
und mit großen Blütensinfonien
bist du in mein stilles Haus gerauscht.

Zauber flügelt rings auf bunten Schwingen.
Jeden Tag, wenn neue Knospen springen,
wird ein Lenzgeheimnis mir entsiegelt

bis der Schleier auch vom letzten rann.
Und in jedem Rosenkelch gespiegelt,
lacht dein Bild mich blütenwonnig an.