Ich mag nur leben zwischen Licht und Licht
und kann nur atmen, wenn die goldne
Helle
in breiten Strömen blendend niederbricht
aus uferloser, ewiger Flammenquelle.

Und aus der Nacht, wie einer Kerkerzelle
heb` morgens ich das sehnende Gesicht
und jauchze zu dem Glanz der Gipfelwälle
ein feueratemvolles Dankgedicht.

Dem Heer der Sonnen fühl` ich mich
verwandt,
am Heimweh krank nach schattenlosem
Land,

und ewig such` ich sie und späh hinaus,
wo ihres Grußes Lodenkränze brennen.

Und wär` mein Auge nicht auf Sonnen aus,
hätt es nicht deine Seele finden können.